Über Ulrike Vogel

Meine jahrzehntelange medizinische Erfahrung beginnt mit meinem erfolgreichen Abschluss meiner Krankenpflegeausbildung im Jahr 1986. Im Anschluss arbeitete ich jahrelang in verschiedenen Krankenhäusern in Gelsenkirchen und Aachen. Nach Beendigung meiner Familienzeit, ich habe 2 wunderbare Kinder, und unserem Umzug nach Gladbeck arbeitete ich mehrere Jahre in einem lokalen ambulanten Pflegedienst. 2010 absolvierte ich erfolgreich meine Heilpraktikerprüfung vor dem Gesundheitsamt Recklinghausen. Im Frühjahr 2011 beendete ich meine 2-jährige Zusatzausbildung in der klassischen Homöopathie. Im Februar 2011 habe ich meine Hausbesuchepraxis eröffnet. Mit Genugtuung kann ich sagen, ich durfte schon einigen Menschen helfen und das ist mein oberster Anspruch – ich will Ihnen helfen!

Wechseljahrsbeschwerden

Die Wechseljahre sind ein natürlicher Vorgang und 40% der Frauen haben kaum bis keine Probleme damit.
30% haben starke Probleme

Die Wechseljahre beginnen normalerweise zwischen dem 45. Und 55. Lebensjahr.
Die Eierstöcke reduzieren ihre Hormonproduktion.
Erst verkürzt sich der Zyklus oder wird instabil, dann fallen die Blutungen ganz aus und es kann zur Gewichtszunahme kommen.

Oft kommt in diese Zeit erschwerend hinzu, dass es zu einer neuen Lebensphase der Frauen kommt.
Die Kinder gehen aus dem Haus, man wird nicht mehr „gebraucht“
Es kann zu Schwierigkeiten kommen, eine neue Lebensaufgabe zu finden, das Selbstwertgefühl sinkt.
Aber auch kinderlose Frauen haben Probleme damit „Alt“ zu werden, wenn sie sehen, dass es durch die Hormonumstellung zu mehr Falten kommt und zur Gewichtszunahme.

Die anfänglichen Symptome durch den Progesteronmangel reichen von Blutungsstörungen, Zysten am Eierstock und Brustbeschwerden über Stimmungsschwankungen, Migräne und Ess-/ und Verdauungsstörungen bis zu Wassereinlagerungen, die mit für die Gewichtszunahme verantwortlich sind.

Danach kann es durch den Östrogenmangel zu Hitzewallungen, Schlafstörungen und depressiven Verstimmungen kommen. Außerdem leiden viele Frauen an Gelenkschmerzen, besonders der Finger.
Außerdem leiden viele Frauen an Herzklopfen und Blutdruckanstieg. Oft kommt es auch zur Trockenheit der Schleimhäute und somit zu unangenehmen Schmerzen beim Geschlechtsverkehr.
Durch den Hormonmangel kommt es zu einem Anstieg des Cholesterins, das die Arteriosklerose fördern kann.
Zudem steigt das Ostheoporoserisiko

In der Schulmedizin werden zur Behandlung der Wechseljahrseschwerden oft Hormone eingesetzt. Das halte ich aber für eine fragwürdige Behandlung eines natürlichen Vorgangs.
Es kommt zu einem erhöhtem Thromboserisiko, welches zu einem Schlaganfall, einem Herzinfarkt oder einer Lungenembolie führen kann. Außerdem ist durch solche Hormontherapien das Brustkrebs- und das Gebärmutterkrebsrisiko erhöht.

Auch Phyto-Hormone, also pflanzliche Hormone sind Hormone und nur mit bedacht und am besten nach Anweisung eines Arztes oder Heilpraktikers ein zu nehmen.
> Yamswurzel, Mönchspfeffer, Rotklee

Was kann ich selber für mich machen:

·     Entspannte Einstellung zu den Wechseljahren
·     3-5x/Woche Sport treiben und zwar so, dass sie ins Schwitzen kommen
·     Sauna, Kneipp’sche Anwendungen
·     Genug trinken ( 2l Wasser o.ä.)
·     Seinen Lebensstil überdenken
·     Vitamin D3 Spiegel kontrollieren -> Ein zu geringer Vit. D3 Spiegel begünstigt noch weiter das Ostheoporoserisiko.

Wenn Sie selber die Beschwerden nicht in den Griff bekommen, ist die klassische Homöopathie eine wunderbare und sanfte Behandlungsmethode um Sie in Ihren Wechseljahren zu begleiten und die Beschwerden zu lindern.

Fallbeispiele:

Frau G. 48 Jahre
Sie kann in meine Praxis wegen starken Hitzewallungen mit Schweißausbrüchen vor allem nachts. Sie musste sich bis zu 6x nachts umziehen. Zusätzlich hatte sie Angstzustände und Herzklopfen, die die Beschwerden begleiteten.

Nach der Verordnung des passenden homöopathischen Mittels, nahmen die Beschwerden im Laufe von 2 Monaten ab und verschwanden ganz.

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Frau H. 57 Jahre
Die Patientin klagte seid absetzen der Hormonpräparate vor einem Jahr wieder über starke Hitzewallungen, die vor allem in Ruhe und nachts auftraten. Sie wurde bis zu 3x in der Nacht davon geweckt. Es kommt wie ein Anfall mit Herzrasen. Sie kann dann oft nicht wieder einschlafen.

Nach der Verordnung des ersten homöopatischen Mittels wurden die Hitzewallungen besser, aber sie konnte nicht besser schlafen und sie klagt jetzt über schwere Beine.
Nach erneuter Bearbeitung ihrer Symptome bekam sie ein anderes homöopathisches Mittel.
Nach 2 Monaten meldete sich die Patientin und berichtete, dass die Beschwerden weg sind und dass sie auch wieder gut schlafen kann.

Bei diesem Fall zeigt sich, dass es passieren kann, dass das erste vermeidlich gut gewählte homöopathische Mittel doch nicht zu 100% passt. Da muss sich der/die Behandler/in noch einmal mit dem Patienten zusammen setzen und die Symptome genau erfragen um das best passenste Mittel zu erarbeiten.