Menstruationsbeschwerden

Die Menstruation ist ein komplexes Geschehen, das hormonell, konstitionell, vegetativ und psychisch beeinflusst wird. Es ist wichtig, daran zu denkt, dass die monatliche Blutung ein natürlicher Vorgang ist.
Schlacken und Abfallstoffe im Körper werden ausgeschieden.
Durch den Blutverlust kommt es zur Blut Erneuerung die die Mikrozirkulation begünstigt. Nicht umsonst heißt es ja auch „Monatsreinigung“
Das ist einmal im Monat „Wellness für den Körper“ der uns vor einem Schlaganfall und Herzinfarkten schützen kann.
Leider werden den Frauen heute oft zur Verhütung Hormone in Form der Pille, Implantate oder einer Hormonspirale verabreicht. Dadurch kommt es zur Unterdrückung der Monatsblutung und es entsteht ein „Überdruck“ der zu Kopfschmerzen oder Thrombosen führen kann, bis zum Herzinfarkt oder Schlaganfall. Da braucht man nur auf den Beipackzettel schauen…
Es ist verständlich, dass junge Frauen zu dieser Form der Verhütung greifen, aber sie sollten sich doch überlegen auf Dauer eine schonendere Verhütungsmetode anzuwenden, z.B. Temperaturmethode, Diaphragma…

Oft wird die Pille auch zur Behandlung von Menstruationsbeschwerden verordnet.
Dabei sind die Ursachen sehr verschieden.
–      Lageveränderungen der Gebärmutter
–      Zysten an den Eierstöcken
–      Myome der Gebärmutter -> knotige Muskelwirbel in der Gebärmutter sorgen für verstärkte Blutungen
–      Endometriose -> Krankhafte Vermehrung von Gebärmutterschleimhaut in und außerhalb der Gebärmutter wie an Eierstöcken, Eileiter, Blase, Darm
–      Schilddrüsenerkrankungen

Die Symptome zeigen sich in Form von krampfartigen Schmerzen, Rückenschmerzen, langanhaltende Blutungen bis zu Schwäche, Übelkeit, Durchfall. Häufig leiden die Frauen auch unter dem Prä MenstruellemSyndrom

Was kann ich selber für mich machen:
·     In der Menstruationszeit Kaffee, Alkohol und Nikotin vermeiden.
·     Auch auf Milchprodukte sollte man weitgehend verzichten, da die Milch Wachstumshormone enthält, die Entzündungen fördert und Schmerzen sind eine Entzündungsreaktion.
·     Vermeidung von Schlafmangel und Stress
·     Melissen-, Kamillen- oder Ingwertee, wirken beruhigend und entzündungshemmend
·     Melisse- oder Lavendelbäder
·     Schüsslersalze: Die heiße 7: 10 Tab. der Nr. 7 ( Magnesium phosphoricum) in 1/8l heißes Wasser auflösen und schluckweise trinken, wenn es dadurch zu keiner Besserung kommt, zusätzlich Nr.2 (Calcium phosphoricum)2-3 Tbl. alle 5 Min.

Wer immer wieder über Menstruationsbeschwerden klagt, kann mit einer homöopathischen Behandlung die Beschwerden lindern und den natürlichen Vorgang der Menstruation unterstützen.

Fallbeispiele

Frau K. 31 Jahre
Kommt in meine Praxis, da sie immer Migräneanfälle vor und während der Mens hat. Es beginnt mit Spannungen 2 Tage vor einsetzen der Blutung und steigert sich zu starken Kopfschmerzen am 2. Tag der Blutung. Begleitet wird der Kopfschmerz von Übelkeit und Erbrechen. Zusätzlich ist der Patientin aufgefallen, dass sie in der letzten Zeit mehr friert.

Nach der tgl. Einnahme eines chronischen homöopathischen Mittels in einer Q-Potenz war die Patientin nach 4 Wochen beschwerdfrei.

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Frau Sch. 47 Jahre
Kommt wegen sehr starker Regelblutungen die seid 15 Jahren bestehen in meine Praxis.
Dauer der Blutung ca. 1 Woche, davon sind 2-3 Tage sehr stark, gerade bei Bewegung und im Stehen. Es sind keine Krämpfe oder Schmerzen vorhanden.
Insgesamt kam die Blutung immer zu früh.

Nach der tgl. Einnahme des passenden homöopathischen Mittels normalisierte sich innerhalb von 3 Monaten die Blutung.